Page 26 - Hoftex AG - Geschäftsbericht 2018
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Brief an die Aktionäre
        Bericht des Aufsichtsrats
        Konzernlagebericht
        Konzernabschluss
        Anlagen






                  Kapitalmarkt
                  Mit der Notierung im Freiverkehr an der Börse München ist die Hoftex Group Regulierungsrichtlinien
                  und Gesetzen unterworfen, woraus entsprechende Risiken entstehen können. Um den Kapital-
                  marktrisiken entgegenzuwirken, stehen wir in engem Kontakt zu einer Rechtsanwaltskanzlei, die uns
                  unterstützt.


                  Compliance
                  Wie andere international agierende Unternehmen auch, ist die Hoftex Group verschiedenen
                  Rechts- und Compliance-Risiken ausgesetzt. Dabei geht es um Risiken aus möglichen Rechtsstrei-
                  tigkeiten und Compliance-Verstößen sowie aus der Nichteinhaltung von regulatorischen Vorgaben.
                  Darüber hinaus unterliegen wir weltweit vielfältiger staatlicher Regulierungen im Bereich des
                  Umweltschutzes, Datenschutzes und weiterer gesetzlicher Vorgaben. Die Nichteinhaltung kann
                  zu erheblichen Strafen, Schadensersatz und Reputationsverlusten führen. Um diesen Risiken
                  entgegenzuwirken, arbeiten wir eng mit einer beratenden Anwaltskanzlei zusammen. Des Weiteren
                  haben wir Datenschutzbeauftragte, Datenschutzkoordinatoren sowie Arbeitsschutzbeauftragte in
                  den verschiedenen Standorten und arbeiten eng mit einem externen Berater zusammen.



                  5. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht

                  Der Vorstand der Hoftex Group hat nach § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der
                  Hoftex Group zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2018 erstellt und dem Aufsichtsrat
                  vorgelegt. Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichts: „Die Gesellschaft hat nach den Umständen,
                  die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit dem herrschen-
                  den und mit diesem verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, jeweils eine angemessene
                  Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen wurden nicht vorgenommen oder unter-
                  lassen."



                  6. Prognosebericht

                  6.1. Ausblick gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

                  Die Konjunkturexperten erwarten für 2019 eine Abkühlung der wirtschaftlichen Wachstumsdynamik:
                  Der internationale Währungsfonds prognostiziert in seinem Jahresausblick ein globales Wirt-
                  schaftswachstum von 3,3 %. Maßgebliche Einflussfaktoren sind die weiterhin anhaltenden Handels-
                  konflikte, eine von Unsicherheit geprägte politische Landschaft sowie zunehmend straffere
                  finanzielle Rahmenbedingungen.

                  Die konjunkturelle Dynamik des Euroraums bleibt auch 2019 moderat und soll sich im Vergleich zum
                  Vorjahr verlangsamen. Die bislang ungeklärte Brexit-Situation bringt weiterhin große Unsicherheit
                  mit sich und birgt große Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung Europas. Die vorübergehenden
                  fiskalpolitischen Impulse aufgrund der in den USA im Vorjahr verabschiedeten Steuerreform
                  werden allmählich nachlassen. Richtet man den Blick zudem auf den Handelskonflikt mit China,
                  der schlechteren Verfügbarkeit von Arbeitskräften sowie den rückläufigen Investitionsausgaben,
                  steuern auch die USA auf eine Abkühlung zu. Insgesamt geht der IWF davon aus, dass sich das
                  Wachstum der fortgeschrittenen Volkswirtschaften auf 1,8 % verlangsamen wird.

                  Auch die chinesische Wirtschaft wird in 2019 nicht mehr so schnell wachsen. Maßgeblich für die
                  Verlangsamung sind der Handelskonflikt mit den USA, die Begrenzung des Kreditwachstums, sowie
                  voraussichtlich rückläufige Investitionen. Insgesamt erwartet der IWF auch für die Schwellen-
                  und Entwicklungsländer eine Abkühlung und prognostiziert ein Wachstum von 4,4 %.

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