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Bericht des Aufsichtsrats
Konzernlagebericht
Konzernabschluss
Anlagen
Forderungen
Ausstehende Forderungen von Kunden oder anderweitige Zahlungsverpflichtungen von Drittparteien,
denen nicht nachgekommen wird, bilden für die HOFTEX GROUP AG ein nicht unerhebliches Risiko.
Dem steuern wir entgegen, indem wir ein striktes Monitoring der Ausfallrisiken durch unser
Konzerncontrolling durchführen. Weiter werden ausstehende Forderungen durch Warenkredit-
versicherungen gegen Ausfälle und Zahlungsunfähigkeiten der Kunden abgesichert. Die Bonitäten
unserer Kunden werden regelmäßig über die Warenkreditversicherer geprüft sowie durch unser
Credit-Insurance-Team überwacht und kontrolliert.
Liquidität
Für die Hoftex Group können Liquiditätsrisiken darin bestehen, wenn Kunden ihren Zahlungsver-
pflichtungen nicht nachkommen. Eine fortlaufende Liquiditätsplanung sowie eine mehrjährige
Finanzplanung ermöglichen es der HOFTEX GROUP AG langfristige Kreditlinien und liquide Mittel
vorzuhalten. Dadurch wird auch die Zahlungsfähigkeit und finanzielle Flexibilität des Konzerns
sichergestellt.
Kapitalmarkt
Mit der Notierung im Freiverkehr an der Börse München ist die HOFTEX GROUP AG Regulierungs-
richtlinien und Gesetzen unterworfen, woraus entsprechende Risiken entstehen können. Um den
Kapitalmarktrisiken entgegenzuwirken, stehen wir in engem Kontakt zu einer Rechtsanwaltskanzlei,
die uns unterstützt.
Compliance
Wie andere international agierende Unternehmen auch, ist die HOFTEX GROUP AG verschiedenen
Rechts- und Compliance-Risiken ausgesetzt. Dabei geht es um Risiken aus möglichen Rechtsstrei-
tigkeiten und Compliance-Verstößen sowie aus der Nichteinhaltung von regulatorischen Vorgaben.
Darüber hinaus unterliegen wir weltweit vielfältiger staatlicher Regulierungen im Bereich des
Umweltschutzes, Datenschutzes und weiterer gesetzlicher Vorgaben. Die Nichteinhaltung kann
zu erheblichen Strafen, Schadensersatz und Reputationsverlusten führen. Um diesen Risiken
entgegenzuwirken, arbeiten wir mit einer beratenden Anwaltskanzlei zusammen. Des Weiteren haben
wir Datenschutzbeauftragte, Datenschutzkoordinatoren sowie Arbeitsschutzbeauftragte in den
verschiedenen Standorten und arbeiten eng mit einem externen Berater zusammen.
5. Prognosebericht
5.1. Ausblick gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Nach jüngsten Aussagen des Internationalen Währungsfonds IWF soll die Weltwirtschaft in 2020
aufgrund der Coronavirus-Pandemie dramatisch schrumpfen. Wurde im Januar 2020 noch mit einem
positiven Wirtschaftswachstum von 3,3 % gerechnet, geht man aktuell von einem Rückgang
um -3 % aus. Für die Eurozone rechnet der IWF mit einer noch dramatischeren Entwicklung und
prognostiziert einen Rückgang von -7,5 % (Prognose Januar 2020: +1,3 %). Die Wachstumsprognose
für China liegt nach der offensichtlich erfolgreichen Eindämmung der Pandemie bei 1,2 % für das
laufende Jahr. Unter der Voraussetzung, dass die Pandemie im zweiten Halbjahr 2020 unter
Kontrolle gebracht werden kann, rechnet der IWF mit einer deutlichen Erholung in 2021, mit einem
möglichen weltweiten Wirtschaftswachstum von 5,8 % und europäischen Wachstum von 4,7 %.
Da derzeit jedoch sehr große Unsicherheiten zur weiteren Entwicklung der Coronavirus-Krise und
den daraus abzuleitenden Maßnahmen der Regierungen herrschen, ist diese Prognose äußerst vage.
Entscheidend für eine rasche Erholung ist, dass die Regierungen die Wirtschaft gezielt bei der
Überwindung der Krise mit Hilfspaketen, Krediten und Geldern unterstützen.
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