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Bericht des Aufsichtsrats
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                                                                                                 Konzernabschluss
                                                                                                          Anlagen







               Entsprechend liegt der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit aktuell im Segment Industrial, unter
               anderem mit Anlage-Investitionen am Standort Hof. Der seit Herbst 2018 zur TENOWO Gruppe
               hinzugekommene italienische Vertriebs- und Produktionsstandort in Mailand ergänzt mit seinem
               Produkt- und Markt-Know-how das strategische Geschäftsfeld Medical maßgeblich.
               Der traditionelle Bereich Interlinings, in dem sämtliche Bekleidungsanwendungen zusammengefasst
               sind, entwickelte sich weiterhin auf gleichbleibendem Niveau. In diesem seit Jahren rückläufigen
               Markt kann TENOWO seine Marktanteile seit Jahren stabil halten. Innerhalb des Portfolios der
               TENOWO macht dieser Bereich inzwischen nur noch rund 8 % am Gesamtumsatz aus.

               Aufgrund der Absatz- und Umsatzentwicklung der verschiedenen Segmente konnten vor allem an
               den internationalen Standorten die Maschinenkapazitäten nicht konstant ausgelastet werden.
               Die Verschiebung des Produktmixes an den deutschen Standorten und die Umsetzung verschiedener
               Investitionsprojekte führte zu veränderten Kostenstrukturen. In 2018 wurden verschiedene Prozess-
               optimierungs-Programme gestartet, die im Berichtsjahr bereits erste Früchte trugen und vor allem
               in China zu deutlichen Effizienzsteigerungen führten.
               Neben  der  Fertigstellung  des  Verwaltungsgebäudes  und  des  Technikums  in  Mittweida  lag  der
               Investitionsschwerpunkt an den beiden Produktionsstandorten in Hof. Hier wurden Ersatz- und
               Erweiterungs-Investitionen ebenso wie Gebäudesanierungsmaßnahmen durchgeführt. Ein Teil der
               Projekte ist bereits abgeschlossen, ein Teil der Projekte wird noch in die nächsten Geschäftsjahre
               2020 und 2021 hineinwirken.
               Insgesamt hat sich TENOWO in dem schwierigen Marktumfeld 2019 gut behauptet und seine strate-
               gische Ausrichtung weiter vorantreiben können. Aufgrund der Marktsituation konnte TENOWO
               jedoch nicht an das Vorjahresergebnis anknüpfen.

               Geschäftsbereich NEUTEX
               2019 reduzierte sich der Umsatz von NEUTEX, Produzent und Lieferant von Dekostoffen, innenlie-
               genden Sonnenschutzlösungen und technischen Geweben, um 11,8 % auf 13,4 Mio. € (Vorjahr:
               15,2 Mio. €); im gleichen Maß war das Absatzvolumen rückläufig. Vom Umsatzrückgang waren
               sowohl der Inlandsmarkt als auch die Exportmärkte über alle Geschäftsfelder hinweg betroffen.
               Bereits im ersten Halbjahr zeigten die Branchenkonjunkturdaten einen Abwärtstrend bei Absatz,
               Umsatz und Produktion von Bekleidung und Textil. Diese Talfahrt hielt über das gesamte Geschäfts-
               jahr 2019 an. Die Geschäftsentwicklung der NEUTEX war von der negativen Dynamik in ihrem
               Kerngeschäft ebenso betroffen. Der anhaltende Importdruck aus Asien erschwerte das Geschäft
               zusätzlich. Produktneuentwicklungen konnten aufgrund der Branchenschwäche nicht wie geplant
               am Markt platziert werden, was den Auf- und Ausbau von Marktanteilen vor allem in den Bereichen
               SUN und CONTRACT verzögerte.  Vom Nachfragerückgang im Bereich READY war auch die Konfek-
               tion in Rumänien betroffen. Durch hohe Flexibilität ist Textor jedoch in der Lage, kurzfristig auf
               geänderte Auslastung zu reagieren und die Kapazitäten entsprechend anzupassen.
               Operativ wurden die aufgesetzten Programme zur Performance-Verbesserung weitergeführt und
               auf konsequente Kostendisziplin geachtet. Trotzdem konnten die Einsparungen die erlittenen
               Umsatzeinbußen und die damit verbundene Unterauslastung in der Produktion nicht ausgleichen,
               so dass sich die Ertragslage verschlechterte und das Ergebnis in den negativen Bereich sank.













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