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Bericht des Aufsichtsrats
Konzernlagebericht
Konzernabschluss
Anlagen
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen konzerneinheitlich, grundsätzlich linear über die
betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.
Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. bei einer dauern-
den Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt.
Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaf-
fungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden
Werten angesetzt. Wenn die Gründe für die Beibehaltung eines niedrigeren Wertansatzes entfallen
sind, erfolgt eine Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 HGB. Von der Ausnahmeregelung des § 313
Abs. 3 Satz 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder gegebenenfalls dem niedrigeren beizulegenden Wert
bilanziert.
In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten bei
Anwendung der Durchschnittsmethode oder zum niedrigeren Tagespreis des Beschaffungs- oder
Absatzmarktes angesetzt.
Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet.
Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzel-
kosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemein-
kosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst
ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in angemessenem Umfang einbezogen. Fremd -
kapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Niedrigere Wiederbeschaffungskosten oder realisierbare Preise am Bilanzstichtag werden durch
Abschreibungen auf den niedrigsten Wert berücksichtigt. Für Verwertungsrisiken werden ange-
messene und ausreichende Abschreibungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert
angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit
des Ausfalls vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen
berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen.
Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Auf-
wand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend
dem Zeitablauf.
Latente Steuern werden auf Basis des Temporary-Konzepts gebildet. Dementsprechend wird in den
Einzelabschlüssen der einbezogenen Gesellschaften ein Passivposten für latente Steuern gebildet,
wenn sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden
und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben,
die sich in Zukunft voraussichtlich abbauen, und sich daraus eine Steuerbelastung ergibt. Ergeben
sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen künftig Steuerentlastungen, so erfolgt eine Berück-
sichtigung maximal bis zur Höhe passiver latenter Steuern aus anderen Bewertungsdifferenzen.
Ein Überhang der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern wird nicht
aktiviert. Auch werden keine aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge gebildet. Bei inländischen
Gesellschaften wurden die latenten Steuern unter Zugrundelegung eines Ertragsteuersatzes
von 29 % (Körperschaftsteuer 15 %, Gewerbesteuer 14 %) ermittelt. Bei den ausländischen Tochter-
gesellschaften wurde der im jeweiligen Land gültige Steuersatz, der zwischen 16 % und 30 % liegt,
verwendet.
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